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Veranstaltungsplan des Vereins "Fischerei und Hafenmuseum Sassnitz" für das Jahr 2022

 

 

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Heimatgeschichtlicher Spaziergang mit dem Stadtarchivar

tk. Stadtarchivar Frank Biederstaedt führte am 29. Juni 2022 Mitglieder des Fördervereins des Fischerei- und Hafenmuseums und des Nautischen Vereins Sassnitz bei ihrem heimatgeschichtlichen Spaziergang vom Molenfuß im Stadthafen entlang der Windpromenade bis zum Treppenaufgang am Karl-Liebknecht-Ring. Seine fachkundigen Erläuterungen bezogen sich u.a. auf den Bau der Mole und des Hafens. Er verwies auf die noch sichtbaren „Reste“ der alten Molenmauer am Steilufer und informierte kurz zum Bau des Hafens. Durch die vorgenommenen Aufschüttungen, die heute die Windpromenade und den Kurplatz verkörpern, ist der damalige Uferverlauf nur noch zu erahnen. Doch die von ihm gezeigten Fotokopien und Schilderungen verdeutlichten, wie aus dem ehemaligen Fischerdorf ein Erholungsort entwickelt wurde. Vor allem die zahlreichen Restaurant- und Hotelnamen wie z.B. Küsters Hotel und das Restaurant Miramare zeugen von der Attraktivität des alten Sassnitz für Übernachtungsgäste und Tagesbesucher. Mit dem Bau des Strandhotels (1890) und des Fürstenhofs (1901) wurden in der Altstadt mehrstöckige Gebäude der Bäderarchitektur dominierend. Ein Foto zeigte, dass am Fuße des Steinbachs die damals beliebten Corsofahrten mit Fischerbooten starteten. Die Informationstour endete am „Uskam“, einem Findling von 110 Tonnen und 41m³ Größe. Sassnitz -Reisende des 19. Jahrhunderts gaben ihm den Spottnamen „Klein Helgoland“. Tipp: Siehe dazu auch https://sassnitzerhausgeister.de/

Sassnitzer Vereinsmitglieder waren zu Gast in Dranske

tk. Am 15. Juni 2022 nutzten 30 Sassnitzer die Gelegenheit, sich der fachkundigen Führung durch Bernd Bormann, Fregattenkapitän a.D., über das ehemalige Militärgelände auf dem Bug bei Dranske anzuschließen. Der Förderverein des Fischerei- und Hafenmuseums sowie der Nautische Verein hatten zur Bug-Exkursion und zum Besuch des Marinehistorischen- und Heimatmuseums in Dranske eingeladen. Bormann - früher selbst auf dem Bug stationiert – berichtete bei den Zwischenstopps auf dem weitläufigen Bug nicht nur über die militärische Nutzung des Geländes, sondern auch über die damit zusammenhängende Entwicklung der Orte Dranske und Wiek. Bormanns Schilderungen und Anekdoten ließen den einst pulsierenden Militärstandort wieder lebendig erscheinen, denn die von der Natur zurückeroberten Flächen auf dem Bug selbst zeugen heute kaum noch von der wechselvollen Geschichte des Militärstandortes. Anschließend besuchten die Teilnehmer die detailreich gestaltete und dokumentarisch untersetzte Ausstellung im Dransker Museum und das Mahnmal auf dem Friedhof.

Fischerei- und Hafenmuseum öffnete zum Internationalen Museumstag

Fischerei- und Hafenmuseum Sassnitz
Gruppe "Beltango" auf der "Havel"

tk. Am Internationalen Museumstag (15.05.2022) beteiligte sich diesmal auch das Fischerei- und Hafenmuseum an dem bundesweiten Aktionstag. Einwohnern und Besucher der Hafenstadt nutzten die Gelegenheit das Museum und das Museumschiff „Havel“ bei freiem Eintritt zu besichtigen und Interessantes über die Geschichte in der Hafenstadt zu erfahren. Mitglieder des Fördervereins standen dazu als kompetente Ansprechpartner bereit.
Sie waren auch dabei als Heiko Miraß, parlamentarischer Staatssekretär für Vorpommern, dem Sassnitzer Bürgermeister Frank Kracht und dem Museumsleiter Markus Röhrbein eine Förderzusage überreichte. Die Mittel sollen u.a. für die Belebung des Sassnitzer Stadthafens und für die Umnutzung des Alten Kühlhauses verwendet werden.  

Bernd Nöll und Willi Ritter für das Ehrenamt 2021 ausgezeichnet

Bernd Nöll
Willi Ritter

tk. Durch den Bürgermeister, Frank Kracht, sind am 08. Dezember 2021 neun Ehrenamtler für ihre Verdienste in der Hafenstadt Sassnitz ausgezeichnet worden. Darunter Bernd Nöll. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern des Fischerei- u. Hafenmuseums und ist seit 2018 Vorsitzender des Fördervereins. Ausgezeichnet wurde auf Vorschlag des Fördervereins auch Wilhelm Willi Ritter. Bei den Sassnitzer Sturmgesprächen ist er ein immer gern gesehener Gast und begeistert seit 2014 das Publikum mit seinem traditionellen vorletzten Wort. Dabei nimmt der Autor von Erzählungen und Gedichten Bezug zum jeweiligen Gastreferenten oder dessen Thema.